• Hoher Proteingehalt
  • Ohne Zuckerzusatz
  • Aus kontrolliertem Wildfang
  • Vorgebraten
  • Auch für Heißluftfritteuse
Produktinfos
Verkehrsbezeichnung
10 Fischstäbchen aus Kabeljau in Bio Panade, praktisch grätenfrei, aus Blöcken geschnitten, vorgebraten, tiefgekühlt.
Wissenschaftliche Bezeichnung
Gadus morhua und Gadus macrocephalus
FAO-Gebiet
Nordostatlantik (FAO 27), Nordostpazifik (FAO 67) und Nordwestpazifik (FAO 61)
Fangmethode

Schleppnetze: Grundscherbrettnetz

Das Grundscherbrettnetz eignet sich für den Einsatz auf oder nahe dem Meeresboden, für den Fang von Plattfischen, Kabeljau oder Seelachs.

Es besteht aus einem trichterförmigen Netzsack (1), den der sogenannte Steert (2) abschließt. Seitlich wird der Netzsack von Scherbrettern (3) getragen, die durch den erzeugten Wasserwiderstand seitlich ausscheren und so das Netz horizontal öffnen.

Am Kopftau (4) sind Schwimmkörper befestigt, die für die vertikale Netzöffnung sorgen. Die Scheuchketten, welche die in Bodennähe lebenden Fische aufscheuchen und in das Netz treiben, können auch durch vibrierende Drähte, sogenannte Jager, ersetzt werden. Um Schäden am Netz zu verhindern, sind am Grundtau rollende Gummischeiben oder Metallkugeln (5) befestigt. An Schleppleinen (6) wird das Netz vom Schiff über den Meeresboden gezogen. Grundscherbrettnetze können den Meeresboden und die auf und in ihm lebenden Organismen erheblich beeinträchtigen. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Grundscherbrettnetzen und es gibt Untergründe, die empfindlicher sind als andere. Veränderungen am Fanggerät können die Auswirkungen der Grundscherbrettnetze verringern. Beispielsweise ein optimiertes Design der Scherbretter oder der Einsatz von leichterem Netzmaterial. Es lohnt sich also, jede Fischerei hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt im Einzelfall zu beurteilen.
,

Wadennetze: Snurrewade

Bodennah lebende Fische wie Kabeljau oder Plattfische können mit Snurrewaden (Danish Seiners - SDN) gefangen werden.

Dazu werden die Fische umzingelt und in einen Netzbeutel getrieben, der dem des Grundschleppnetzes ähnelt. Im Vergleich zu einem Grundschleppnetz hat eine Snurrewade geringere Auswirkungen auf den Meeresboden, da keine Scherbretter eingesetzt werden und der Netzsack und die Schleppleinen nur kurz über den Boden geschleppt werden. Auch der Kraftstoffaufwand ist generell geringer als in der Grundschleppnetzfischerei.

(a) Die Fischer bringen zunächst eine Boje (1) aus, an der eine der beiden Schleppleinen (2) befestigt ist. Dann beschreibt der Kutter einen großen Kreis um die frei schwimmende Boje und legt das Netz (3) hinter den Fischen aus. Wieder bei der Boje angekommen, wird diese mit Hilfe der Schleppleine wieder auf den Kutter geholt.

(b) Während einer kurzen Vorwärtsfahrt zieht sich der Netzsack zusammen und

(c) kann samt Fischschwarm an Bord gehievt werden.
,

Kiemennetze und vergleichbare Netze

Unter Kiemennetz versteht man ein senkrecht im Wasser gehängtes Fangnetz. Man unterscheidet hier zwischen Stellnetzen und Treibnetzen:

Mit Stellnetzen (auch Stellnetz-Kiemennetz oder Set Gillnets - GNS) fängt man Arten, die nahe des Gewässerbodens, weiter oben in der freien Wassersäule oder auch an der Wasseroberfläche schwimmen, je nachdem in welcher Wassertiefe das Stellnetz fixiert wird. Stellnetze werden durch Leinen, an denen Schwimmer (1) und Gewichte (2) befestigt sind, wie ein Volleyballnetz senkrecht unter Wasser gehalten.

Je nachdem welche Fischart man fangen möchte, bringt man das Netz mit Hilfe von Ankern auf dem Meeresgrund (3) aus oder hält es weiter oben in der Wassersäule verankert (4). Fische bleiben mit den Kiemen in den Maschen hängen. Je nach Zielart werden verschiedene Maschenweiten verwendet. Das Netz wird meist aus feinem Nylongarn gewebt, das unter Wasser fast unsichtbar ist. Oft werden mehrere Stellnetze hintereinander ausgebracht.

Treibnetze (auf Englisch Driftnets) sind in ihrer Funktion den Stellnetzen sehr ähnlich. Statt jedoch die Netze mit Bojen und Ankern in Position zu halten, werden Treibnetze hinter einem treibenden Schiff hergezogen. 1992 verboten die Vereinten Nationen Treibnetze mit über 2,5 Kilometern Länge, da sie oft zu Beifang an Meeressäugern und Seevögeln führten und bei Verlust im Wasser unkontrolliert weiterfischten, ein Phänomen, das als „Geisterfischerei“ bekannt wurde.

Wie bei allen anderen MSC-Bewertungen auch, wird bei Treibnetzen kontrolliert, wie die Fischer dem Verlust der Netze vorbeugen und wie hoch der anfallende Beifang ist.
,

Haken und Langleinen: Bodenlangleine

Bodenlangleinen (auch Grundlangleine oder Set Long Line - LLS) gehören zu den ältesten passiven Fanggeräten in der Kategorie „Haken und Langleinen“ und können auf unebenem und rauem Meeresboden eingesetzt werden, wo andere Fanggeräte nicht mehr zum Einsatz kommen.

Eine Bodenlangleine besteht aus einer langen Hauptleine (1), an der kurze Nebenleinen (2) mit beköderten Haken (3) befestigt sind. Meist werden die Haken mit Fischködern, manchmal aber auch mit künstlichen Ködern bestückt.

Zum Ausbringen der Langleine wird der erste Anker gesetzt und das Schiff dampft voraus, wobei die restliche Leine mit den Haken über das Heck ausgelassen wird. Beide Enden der Langleine werden verankert und mit Bojen (4) kenntlich gemacht. Bodenlangleinen werden mit Gewichten so eingestellt, dass sie in ganzer Länge am Grund liegen. Die Leine wird nicht in einer geraden Linie ausgebracht, sondern der Bodenstruktur und Tiefe angepasst. Nach bis zu 24 Stunden wird die Langleine wieder eingeholt.

Zum Einholen der Leine kann ein GPS-Gerät eingesetzt werden, um die exakte Position der Leine wiederzufinden. So kann der Kutter die Linie der Bodenleine nachfahren und sie einholen, ohne diese unnötig über den Meeresgrund zu schleppen, wodurch Schaden am Fanggerät und am Meeresboden minimiert wird. An Deck wird die Leine durch eine Maschine geführt, die den Fang automatisch vom Haken streift.
,

Haken und Langleinen: Handangel (Pole and Line)

Handangeln (auch Handleine und Angelrute oder Pole and Line genannt), wie sie zum Beispiel in der Fischerei auf Thunfisch eingesetzt werden, bestehen aus einfachen Ruten mit Angelschnüren und Haken.

Sie werden, wie der Name vermuten lässt, mithilfe reiner Muskelkraft vom Heck eines Fangschiffes aus bedient. Die Ruten waren früher aus Holz oder Bambus und sind heute meist aus modernen, leichten Materialien wie Fiberglas. Mit Köderfischen und Sprühwasser locken die Fischer ihren möglichen Fang an, der sich am Haken verbeißt und dann an Bord geschwungen wird. Da die Haken keine Widerhaken haben, flutscht der Fisch von der Angel direkt auf das Bootsdeck. Für große Tiere müssen zwei bis drei Fischer gemeinsam anpacken. Diese Art der Fischerei hat keinerlei Bodenauswirkungen und ist im Normalfall sehr selektiv.

Auswirkungen: sehr selektiv, keine Auswirkungen auf den Meeresboden. Kein Beifang. Manchmal Fische, die nicht „Zielfang“ sind; diese werden aber immer verwertet. Bei unserem Dosenthunfisch setzen wir zu 100 % auf Fisch aus Angelruten-Fischerei. Diese Fangmethode gilt als eine der selektivsten und daher nachhaltigsten der Welt.

Siehe hierzu auch unseren Magazinbeitrag „Thunfischfang auf Maandhoo Island“.

2013 wurde unsere Fischerei von Galileo (Pro7) begleitet. Hier könnt ihr den gesamten Beitrag über unseren Thunfisch anschauen.
,

Reusen und Fallen

Fischfallen sind große stationäre Vorrichtungen, die Fische passiv fangen. Die Geräte können aus unterschiedlichsten Materialien (u.a. Holz, Bambus, Netzmaterial) bestehen und verschiedenste Formen haben. Von Netzen, Barrieren und Reusen, zu Fallen und Käfigen. Dabei haben sie gemein, dass sie Fische zurückhalten oder sie nach dem freiwilligen Hineinschwimmen am Entkommen hindern. Unterstützt werden kann dies durch den Einsatz von Ködern.

Eingesetzt werden sie häufig in flachen Gewässern in Küstennähe und Flussmündungen, aber auch in größeren Tiefen. Die Einsatzzeit kann dabei zwischen Tagen bis hin zu einer ganzen Saison variieren. Bei langfristigem Gebrauch werden sie regelmäßig kontrolliert, geleert und ggf. neu beködert. Gefangen werden verschiedenste Fisch- und Krebsarten, vor allem wandernde Spezies. Es handelt sich bei ihnen zwar um bodenberührendes Fanggerät, allerdings sind die Auswirkungen auf den Meeresboden aufgrund des stationären Einsatzes gering.

Quellen:
Reusen & Fallen - Fischbestände (fischbestaende-online.de)
Fisheries and Aquaculture - Fishing Gear Type - Pots (fao.org)
Fisheries and Aquaculture - Fishing Gear Type - Barriers, fences, weirs, etc. (fao.org)
Füllmenge
250 g
Bio-Herkunft
DE-ÖKO-006
GTIN
4250073450691
Inverkehrbringer
followfood GmbH, Metzstr. 2, 88045 Friedrichshafen, MSC-C-50518, DE-ÖKO-006
ZUTATEN & NÄHRWERTANGABEN
Zutaten: Kabeljau 65 %, Panade* (Weizenmehl*, Wasser, Meersalz, Hefe*), Sonnenblumenöl*.
* 28 % der landwirtschaftlichen Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. DE-ÖKO-006.
Allergene: Kann Spuren von Weichtieren enthalten.
Pro 100 g
Brennwert
763 kJ / 182 kcal
Fett
8,1 g
davon gesättigte Fettsäuren
1,0 g
Kohlenhydrate
13 g
davon Zucker
2,4 g
Eiweiß
14 g
Salz
0,45 g
AUFBEWAHRUNGS- & ZUBEREITUNGSEMPFEHLUNGEN
  • Pfanne

    Den Ofen vorheizen, die tiefgefrorenen Fischstäbchen auf das Backblech legen und backen:
    Umluft: 200 °C, mittlere Schiene, 12 – 15 Min.
    Ober-/Unterhitze: 220 °C, obere Schiene, 15 – 18 Min.
    Nach 10 Min. die Fischstäbchen einmal wenden.
  • Topf

    Öl in der Pfanne erhitzen und die tiefgefrorenen Fischstäbchen bei mittlerer Hitze unter mehrmaligem Wenden ca. 5 – 8 Min. goldbraun braten.
  • Airfryer

    Die tiefgefrorenen Fischstäbchen nebeneinander in den Korb der Heißluftfritteuse legen und bei 200 °C für 12 Min. durchgaren. Nach Hälfte der Zeit wenden.
  • Fritteuse

    Öl auf 170°C erhitzen. Die tiefgefrorenen Fischstäbchen in den Frittierkorb legen und ca. 5 Min. goldgelb ausbacken.

Nur in durchgegartem Zustand genießen.

followfood Fischfang Malediven

Unsere Fischerei-Richtlinien.

Wir bei followfood geben uns nicht mit dem Status quo zufrieden. Mit unseren Fischerei-Richtlinien gehen wir bewusst über bestehende Standards hinaus – wissenschaftlich fundiert, praxisnah und ambitioniert. Warum wir diesen Schritt gehen und wie verantwortungsvoller Fischfang heute schon aussehen kann, erfährst du hier.
Zu den followfood Fischerei-Richtlinien ⬈

DU FINDEST UNSERE PRODUKTE AUCH HIER

followfood Bio Company
Kaufland Logo
Alnatura Logo
Tegut Logo
Edeka Logo
Rewe Logo
2560px Rossmann Logo
followfood Dennree
followfood Bio Markt Badge 100mm
Dm Logo