• Hoher Proteingehalt
  • Ohne Zuckerzusatz
  • In Bio-Knusperpanade mit Dinkel
  • Praktisch grätenfrei
  • Ideal für den Airfryer
Beschreibung

Das Herz unserer Lachs-Stäbchen bildet Wildlachs. Dieser Lachs wird von zertifizierten Fischereien gefangen, welche die Kriterien des MSC und unsere followfood Fischerei-Richtlinien erfüllen. Da es sich bei dem Fisch um Wildfang handelt, kann er nicht Bio-zertifiziert werden. Für die knusprige Hülle kommen aber selbstverständlich nur hochwertige Bio-Zutaten zum Einsatz.
Übrigens - wusstet ihr, dass der Wildlachs ein Wanderer ist? Er verbringt zwar die meiste Zeit seines Lebens im Meer, zum Laichen wandert ein Wildlachs jedoch zurück in den See oder Fluss, in dem er selbst zur Welt gekommen ist. Das ist oft eine beeindruckende Leistung, da die Strecken lang sind und der Wildlachs einige Hürden zu überwinden hat. Noch viel mehr Wissenswertes verraten wir euch im Magazinbeitrag.

Produktinfos
Verkehrsbezeichnung
Fischstäbchen aus Wildlachs, praktisch grätenfrei, aus Blöcken geschnitten, in Bio Knusperpanade mit Dinkel, vorgebraten, tiefgekühlt
Wissenschaftliche Bezeichnung
Oncorhynchus gorbuscha
FAO-Gebiet
Nordostpazifik (FAO 67) und Nordwestpazifik (FAO 61)
Fangmethode

Haken und Langleinen: Bodenlangleine

Bodenlangleinen (auch Grundlangleine oder Set Long Line - LLS) gehören zu den ältesten passiven Fanggeräten in der Kategorie „Haken und Langleinen“ und können auf unebenem und rauem Meeresboden eingesetzt werden, wo andere Fanggeräte nicht mehr zum Einsatz kommen.

Eine Bodenlangleine besteht aus einer langen Hauptleine (1), an der kurze Nebenleinen (2) mit beköderten Haken (3) befestigt sind. Meist werden die Haken mit Fischködern, manchmal aber auch mit künstlichen Ködern bestückt.

Zum Ausbringen der Langleine wird der erste Anker gesetzt und das Schiff dampft voraus, wobei die restliche Leine mit den Haken über das Heck ausgelassen wird. Beide Enden der Langleine werden verankert und mit Bojen (4) kenntlich gemacht. Bodenlangleinen werden mit Gewichten so eingestellt, dass sie in ganzer Länge am Grund liegen. Die Leine wird nicht in einer geraden Linie ausgebracht, sondern der Bodenstruktur und Tiefe angepasst. Nach bis zu 24 Stunden wird die Langleine wieder eingeholt.

Zum Einholen der Leine kann ein GPS-Gerät eingesetzt werden, um die exakte Position der Leine wiederzufinden. So kann der Kutter die Linie der Bodenleine nachfahren und sie einholen, ohne diese unnötig über den Meeresgrund zu schleppen, wodurch Schaden am Fanggerät und am Meeresboden minimiert wird. An Deck wird die Leine durch eine Maschine geführt, die den Fang automatisch vom Haken streift.
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Umschließungs- und Hebenetze: Ringwade

Schwarmfische wie Heringe oder Thunfische, die in der freien Wassersäule leben, werden oft mit Ringwaden (auch Purse Seine - PS) gefangen.

Ringwaden umschließen Fischschwärme seitlich und von unten. Die Netze haben je nach gewünschter Fischart unterschiedliche Größen und Maschenweiten. Eine Schwimmleine (1) hält den oberen Teil des Netzes immer an der Oberfläche.

(a) Das Netz wird meist mithilfe eines kleineren Beibootes ringförmig um einen Fischschwarm ausgelegt.

(b) Das Besondere an Ringwaden ist deren Zugleine (2), mit der das Netz vom Boot aus am unteren Ende zugezogen werden kann. Gleichzeitig wird die Schwimmleine verkürzt, so dass der Fischschwarm im sich zusammenziehenden Netz eingeschlossen ist und auch durch Abwärtsschwimmen nicht entkommen kann.

(c) Nach dem Einschließen wird der Fang samt Netz an Deck geholt oder an Bord gepumpt.
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Haken und Langleinen: Schleppangel

Für diese Methode des Angelns werden mehrere beköderte Angelschnüre (1) an seitlichen Auslegerbäumen (2) von einem Fahrzeug durch das Wasser geschleppt. Für diese Methode eignen sich kleine offene Boote genauso wie große Spezialschiffe. Die Länge der Angelschnüre ist so bemessen, dass die Haken konstant nahe der Oberfläche oder in einer bestimmten Wassertiefe gezogen werden. Der am Haken hängende Fang wird manuell oder mechanisiert mit Winden an Bord gezogen.

Um den ruckartigen Zug der Beute zu dämpfen, sind federnde Materialien in die Angelschnüre eingearbeitet. Schleppangeln (auch Troll Line - LTL) ist generell eine sehr selektive Fangmethode mit wenig bis keinem unerwünschten Beifang und somit auch wenigen Rückwürfen.
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Wadennetze: Snurrewade

Bodennah lebende Fische wie Kabeljau oder Plattfische können mit Snurrewaden (Danish Seiners - SDN) gefangen werden.

Dazu werden die Fische umzingelt und in einen Netzbeutel getrieben, der dem des Grundschleppnetzes ähnelt. Im Vergleich zu einem Grundschleppnetz hat eine Snurrewade geringere Auswirkungen auf den Meeresboden, da keine Scherbretter eingesetzt werden und der Netzsack und die Schleppleinen nur kurz über den Boden geschleppt werden. Auch der Kraftstoffaufwand ist generell geringer als in der Grundschleppnetzfischerei.

(a) Die Fischer bringen zunächst eine Boje (1) aus, an der eine der beiden Schleppleinen (2) befestigt ist. Dann beschreibt der Kutter einen großen Kreis um die frei schwimmende Boje und legt das Netz (3) hinter den Fischen aus. Wieder bei der Boje angekommen, wird diese mit Hilfe der Schleppleine wieder auf den Kutter geholt.

(b) Während einer kurzen Vorwärtsfahrt zieht sich der Netzsack zusammen und

(c) kann samt Fischschwarm an Bord gehievt werden.
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Kiemennetze und vergleichbare Netze

Unter Kiemennetz versteht man ein senkrecht im Wasser gehängtes Fangnetz. Man unterscheidet hier zwischen Stellnetzen und Treibnetzen:

Mit Stellnetzen (auch Stellnetz-Kiemennetz oder Set Gillnets - GNS) fängt man Arten, die nahe des Gewässerbodens, weiter oben in der freien Wassersäule oder auch an der Wasseroberfläche schwimmen, je nachdem in welcher Wassertiefe das Stellnetz fixiert wird. Stellnetze werden durch Leinen, an denen Schwimmer (1) und Gewichte (2) befestigt sind, wie ein Volleyballnetz senkrecht unter Wasser gehalten.

Je nachdem welche Fischart man fangen möchte, bringt man das Netz mit Hilfe von Ankern auf dem Meeresgrund (3) aus oder hält es weiter oben in der Wassersäule verankert (4). Fische bleiben mit den Kiemen in den Maschen hängen. Je nach Zielart werden verschiedene Maschenweiten verwendet. Das Netz wird meist aus feinem Nylongarn gewebt, das unter Wasser fast unsichtbar ist. Oft werden mehrere Stellnetze hintereinander ausgebracht.

Treibnetze (auf Englisch Driftnets) sind in ihrer Funktion den Stellnetzen sehr ähnlich. Statt jedoch die Netze mit Bojen und Ankern in Position zu halten, werden Treibnetze hinter einem treibenden Schiff hergezogen. 1992 verboten die Vereinten Nationen Treibnetze mit über 2,5 Kilometern Länge, da sie oft zu Beifang an Meeressäugern und Seevögeln führten und bei Verlust im Wasser unkontrolliert weiterfischten, ein Phänomen, das als „Geisterfischerei“ bekannt wurde.

Wie bei allen anderen MSC-Bewertungen auch, wird bei Treibnetzen kontrolliert, wie die Fischer dem Verlust der Netze vorbeugen und wie hoch der anfallende Beifang ist.
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Wadennetze: Strandwade

Strandwaden eignen sich sowohl für küstennahe Bereiche als auch für das flache Wasser und man fängt mit ihnen Arten, die nahe des Gewässerbodens oder weiter oben in der freien Wassersäule leben.

Sie werden vom Strand oder vom Flussufer aus im Wasser ausgebracht. Das eine Ende der Strandwade verankern die Fischer am Ufer, mit dem anderen fahren sie auf das Gewässer hinaus. Dort drehen die Fischer um und fahren dann parallel zum verankerten Strandwadenflügel wieder zum Ufer zurück. Von dort aus ziehen sie die beiden Flügel der Strandwade gleichmäßig heran, was sie manuell oder auch mithilfe von hydraulischer Mechanik tun können.

Bevor das Netz das Ufer erreicht, ziehen die Fischer die Seiten zusammen, so dass sich das Netz rundherum schließt und der gefangene Fisch nicht entkommen kann.
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Reusen und Fallen

Fischfallen sind große stationäre Vorrichtungen, die Fische passiv fangen. Die Geräte können aus unterschiedlichsten Materialien (u.a. Holz, Bambus, Netzmaterial) bestehen und verschiedenste Formen haben. Von Netzen, Barrieren und Reusen, zu Fallen und Käfigen. Dabei haben sie gemein, dass sie Fische zurückhalten oder sie nach dem freiwilligen Hineinschwimmen am Entkommen hindern. Unterstützt werden kann dies durch den Einsatz von Ködern.

Eingesetzt werden sie häufig in flachen Gewässern in Küstennähe und Flussmündungen, aber auch in größeren Tiefen. Die Einsatzzeit kann dabei zwischen Tagen bis hin zu einer ganzen Saison variieren. Bei langfristigem Gebrauch werden sie regelmäßig kontrolliert, geleert und ggf. neu beködert. Gefangen werden verschiedenste Fisch- und Krebsarten, vor allem wandernde Spezies. Es handelt sich bei ihnen zwar um bodenberührendes Fanggerät, allerdings sind die Auswirkungen auf den Meeresboden aufgrund des stationären Einsatzes gering.

Quellen:
Reusen & Fallen - Fischbestände (fischbestaende-online.de)
Fisheries and Aquaculture - Fishing Gear Type - Pots (fao.org)
Fisheries and Aquaculture - Fishing Gear Type - Barriers, fences, weirs, etc. (fao.org)
Füllmenge
270 g
Bio-Herkunft
DE-ÖKO-006
GTIN
4250073457713
Inverkehrbringer
followfood GmbH, Metzstr. 2, 88045 Friedrichshafen, MSC-C-50518, DE-ÖKO-006
ZUTATEN & NÄHRWERTANGABEN
Zutaten: Wildlachs 65 %, Dinkelpaniermehl* 14 % (Dinkelweizenmehl*, Salz, Hefe*), Wasser, Sonnenblumenöl*, Weizenmehl*, Meersalz.
* 28 % der landwirtschaftlichen Zutaten stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau. DE-ÖKO-006.
Allergene: Kann Spuren von Weichtieren enthalten.
Pro 100 g
Brennwert
866 kJ / 207 kcal
Fett
9,8 g
davon gesättigte Fettsäuren
1,7 g
Kohlenhydrate
14 g
davon Zucker
2,2 g
Eiweiß
15 g
Salz
0,56 g
AUFBEWAHRUNGS- & ZUBEREITUNGSEMPFEHLUNGEN
  • Backofen

    Die tiefgefrorenen Fischstäbchen
    im vorgeheizten Ofen bei 200 °C
    Umluft oder 220 °C Ober-/Unterhitze
    für 12 – 15 Min. backen.
  • Pfanne

    Öl in der Pfanne erhitzen und
    die tiefgefrorenen Fischstäbchen bei
    mittlerer Hitze unter mehrmaligem
    Wenden 6 – 8 Min. goldbraun braten.
  • Airfryer

    Die tiefgefrorenen Fischstäbchen in der Heißluftfritteuse
    bei 200 °C für 12 Min. goldgelb frittieren.

Nur in durchgegartem Zustand genießen.

followfood Fischfang Malediven

Unsere Fischerei-Richtlinien.

Wir bei followfood geben uns nicht mit dem Status quo zufrieden. Mit unseren Fischerei-Richtlinien gehen wir bewusst über bestehende Standards hinaus – wissenschaftlich fundiert, praxisnah und ambitioniert. Warum wir diesen Schritt gehen und wie verantwortungsvoller Fischfang heute schon aussehen kann, erfährst du hier.
Zu den followfood Fischerei-Richtlinien ⬈

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