• Hoher Proteingehalt
  • In eigenem Saft
  • Aus kontrolliertem Wildfang
  • Ideal für Salate und Pasta
Beschreibung

Weißer Thun wird auf Fiji schon seit Anfang der 1980er Jahre gefischt. Heute macht er 65 % des nationalen Thunfischfangs von Fiji aus und ist damit von großer wirtschaftlicher Bedeutung für den Inselstaat. Die Bestände des Thunnus alalunga sind gesund und werden nicht überfischt. Das bedeutet, die Menge Thunfisch vor allem im westlichen und östlichen Pazifik hält sich seit Jahren konstant. Und damit das auch so bleibt, liegt die jährlich gefischte Menge unter dem Wert, der zur Bestandserhaltung notwendig ist.
Durch ein besonderes Management und spezielle Schulungen für die Fischer:innen der followfood Fischerei wird ein weiterer Beitrag zum Schutz gefährdeter, bedrohter oder geschützter Arten in den Fanggebieten geleistet.

Produktinfos
Verkehrsbezeichnung
Weißer Thun in eigenem Saft.
Wissenschaftliche Bezeichnung
Thunnus alalunga
FAO-Gebiet
Mittlerer Westpazifik (FAO 71), Mittlerer Ostpazifik (FAO 77), Nordostpazifik (FAO 67) oder Südwestpazifik (FAO 81)
Fangmethode

Haken und Langleinen: Bodenlangleine

Bodenlangleinen (auch Grundlangleine oder Set Long Line - LLS) gehören zu den ältesten passiven Fanggeräten in der Kategorie „Haken und Langleinen“ und können auf unebenem und rauem Meeresboden eingesetzt werden, wo andere Fanggeräte nicht mehr zum Einsatz kommen.

Eine Bodenlangleine besteht aus einer langen Hauptleine (1), an der kurze Nebenleinen (2) mit beköderten Haken (3) befestigt sind. Meist werden die Haken mit Fischködern, manchmal aber auch mit künstlichen Ködern bestückt.

Zum Ausbringen der Langleine wird der erste Anker gesetzt und das Schiff dampft voraus, wobei die restliche Leine mit den Haken über das Heck ausgelassen wird. Beide Enden der Langleine werden verankert und mit Bojen (4) kenntlich gemacht. Bodenlangleinen werden mit Gewichten so eingestellt, dass sie in ganzer Länge am Grund liegen. Die Leine wird nicht in einer geraden Linie ausgebracht, sondern der Bodenstruktur und Tiefe angepasst. Nach bis zu 24 Stunden wird die Langleine wieder eingeholt.

Zum Einholen der Leine kann ein GPS-Gerät eingesetzt werden, um die exakte Position der Leine wiederzufinden. So kann der Kutter die Linie der Bodenleine nachfahren und sie einholen, ohne diese unnötig über den Meeresgrund zu schleppen, wodurch Schaden am Fanggerät und am Meeresboden minimiert wird. An Deck wird die Leine durch eine Maschine geführt, die den Fang automatisch vom Haken streift.
,

Haken und Langleinen: Handangel (Pole and Line)

Handangeln (auch Handleine und Angelrute oder Pole and Line genannt), wie sie zum Beispiel in der Fischerei auf Thunfisch eingesetzt werden, bestehen aus einfachen Ruten mit Angelschnüren und Haken.

Sie werden, wie der Name vermuten lässt, mithilfe reiner Muskelkraft vom Heck eines Fangschiffes aus bedient. Die Ruten waren früher aus Holz oder Bambus und sind heute meist aus modernen, leichten Materialien wie Fiberglas. Mit Köderfischen und Sprühwasser locken die Fischer ihren möglichen Fang an, der sich am Haken verbeißt und dann an Bord geschwungen wird. Da die Haken keine Widerhaken haben, flutscht der Fisch von der Angel direkt auf das Bootsdeck. Für große Tiere müssen zwei bis drei Fischer gemeinsam anpacken. Diese Art der Fischerei hat keinerlei Bodenauswirkungen und ist im Normalfall sehr selektiv.

Auswirkungen: sehr selektiv, keine Auswirkungen auf den Meeresboden. Kein Beifang. Manchmal Fische, die nicht „Zielfang“ sind; diese werden aber immer verwertet. Bei unserem Dosenthunfisch setzen wir zu 100 % auf Fisch aus Angelruten-Fischerei. Diese Fangmethode gilt als eine der selektivsten und daher nachhaltigsten der Welt.

Siehe hierzu auch unseren Magazinbeitrag „Thunfischfang auf Maandhoo Island“.

2013 wurde unsere Fischerei von Galileo (Pro7) begleitet. Hier könnt ihr den gesamten Beitrag über unseren Thunfisch anschauen.
,

Haken und Langleinen: Langleine (treibend)

Die Fischerei mit der Langleine ist eine sehr nachhaltige Fangmethode, bei der die Natur und die Fischbestände geschont werden.

Treibende Langleinen werden in der pelagischen Fischerei verwendet. Eine Langleine besteht aus einer Hauptleine, an der kürzere Leinen (Mundschnüre) mit üblicherweise beköderten Haken befestigt sind.

Treibende Langleinen werden nicht am Meeresboden fixiert, sondern lediglich mit einem Ende an einem ebenfalls driftenden Schiff befestigt. Sie treiben passiv mit den Strömungen und sind somit besonders schonend zum Meeresboden und der Natur, da sie den Meeresboden nicht berühren. Die Hauptleine wird mit Antriebskörpern in der gewünschten Tiefe gehalten. Häufig relativ nah an der Wasseroberfläche.

Treibende Langleinen werden während der Fahrt des Schiffes gesetzt. Dabei werden die Bojen und Nebenstrecken der Leine an die Hauptleine befestigt. Hauptleinen können zwischen 10 km und 100 km lang sein und 200 bis 2000 Haken tragen.

Ohne sorgfältiges Management kann es bei der Langleinenfischerei zu unbeabsichtigten Interaktionen mit Nicht-Zielfischen, Seevögeln und anderen Meeresbewohnern kommen. Dies wollen wir vermeiden, deshalb ist uns die Zertifizierung unserer Fischereien durch den MSC besonders wichtig. Um MSC-zertifiziert zu werden, müssen Fischereien daher häufig ihre Überwachungsprogramme verbessern und die Interaktionen mit Nicht-Zielarten eindämmen.

Diese Überwachung der Fischereien ist auch uns als Unternehmen besonders wichtig, da so der Beifang auf ein Minimum reduziert wird und eine nachhaltige Fischerei möglich ist.

Die Fangmethode zeichnet sich zudem dadurch aus, dass sie keine Auswirkungen auf den Meeresboden hat.
,

Haken und Langleinen: Schleppangel

Für diese Methode des Angelns werden mehrere beköderte Angelschnüre (1) an seitlichen Auslegerbäumen (2) von einem Fahrzeug durch das Wasser geschleppt. Für diese Methode eignen sich kleine offene Boote genauso wie große Spezialschiffe. Die Länge der Angelschnüre ist so bemessen, dass die Haken konstant nahe der Oberfläche oder in einer bestimmten Wassertiefe gezogen werden. Der am Haken hängende Fang wird manuell oder mechanisiert mit Winden an Bord gezogen.

Um den ruckartigen Zug der Beute zu dämpfen, sind federnde Materialien in die Angelschnüre eingearbeitet. Schleppangeln (auch Troll Line - LTL) ist generell eine sehr selektive Fangmethode mit wenig bis keinem unerwünschten Beifang und somit auch wenigen Rückwürfen.
Füllmenge
170 g
Abtropfgewicht
120g
GTIN
4250073456464
Inverkehrbringer
followfood GmbH, Metzstr. 2, 88045 Friedrichshafen, MSC-C-50518, DE-ÖKO-006
ZUTATEN & NÄHRWERTANGABEN
Zutaten: Weißer Thun 70 %, Wasser, Salz.
Pro 100 g
Brennwert
542 kJ / 128 kcal
Fett
1,0 g
davon gesättigte Fettsäuren
0,4 g
Kohlenhydrate
<1,0 g
davon Zucker
<0,5 g
Eiweiß
30 g
Salz
0,38 g
AUFBEWAHRUNGS- & ZUBEREITUNGSEMPFEHLUNGEN

    Trocken lagern. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 4 Tagen aufbrauchen.

    followfood Fischfang Malediven

    Unsere Fischerei-Richtlinien.

    Wir bei followfood geben uns nicht mit dem Status quo zufrieden. Mit unseren Fischerei-Richtlinien gehen wir bewusst über bestehende Standards hinaus – wissenschaftlich fundiert, praxisnah und ambitioniert. Warum wir diesen Schritt gehen und wie verantwortungsvoller Fischfang heute schon aussehen kann, erfährst du hier.
    Zu den followfood Fischerei-Richtlinien ⬈

    DU FINDEST UNSERE PRODUKTE AUCH HIER

    followfood Bio Company
    Kaufland Logo
    Alnatura Logo
    Tegut Logo
    Edeka Logo
    Rewe Logo
    2560px Rossmann Logo
    followfood Dennree
    followfood Bio Markt Badge 100mm
    Dm Logo