• Hoher Proteingehalt
  • Salzarm
  • Aus kontrolliertem Wildfang
  • Ohne Haut
  • Praktisch grätenfrei
Beschreibung

In unsere Wildlachs Filetspitzen kommt der Buckellacks (Oncorhynchus gorbuscha) und Ketalachs (Oncorhynchus keta). Diese werden im Nordwest- und Nordostpazifik gefischt. Dort leben sie anadrom, was bedeutet, dass sie zwar in Süßgewässern wie Flüssen schlüpfen, aber den Großteil ihres Lebens im Ozean verbringen. Dort legen sie große Entfernungen zurück, wodurch ihr Fleisch sehr fest mit einer zarten Fettfaserung ist. Zur Fortpflanzung kehren sie dann wieder zu ihrem Geburtsort zurück. In dieser Zeit entwickeln männliche Lachse den sogenannten Laichhaken, eine Vergrößerung des Kiefers, und einen Buckel zwischen Kopf und Rückenflosse, der beim Buckellachs sogar so stark ausgeprägt ist, dass er namensgebend ist.

Produktinfos
Verkehrsbezeichnung
Wildlachs Filets ohne Haut, praktisch grätenfrei, portioniert, tiefgekühlt mit Wasserschutzglasur.
Wissenschaftliche Bezeichnung
Oncorhynchus keta, Oncorhynchus gorbuscha
FAO-Gebiet
Nordwestpazifik (FAO 61) und Nordostpazifik (FAO 67)
Fangmethode

Kiemennetze und vergleichbare Netze

Unter Kiemennetz versteht man ein senkrecht im Wasser gehängtes Fangnetz. Man unterscheidet hier zwischen Stellnetzen und Treibnetzen:

Mit Stellnetzen (auch Stellnetz-Kiemennetz oder Set Gillnets - GNS) fängt man Arten, die nahe des Gewässerbodens, weiter oben in der freien Wassersäule oder auch an der Wasseroberfläche schwimmen, je nachdem in welcher Wassertiefe das Stellnetz fixiert wird. Stellnetze werden durch Leinen, an denen Schwimmer (1) und Gewichte (2) befestigt sind, wie ein Volleyballnetz senkrecht unter Wasser gehalten.

Je nachdem welche Fischart man fangen möchte, bringt man das Netz mit Hilfe von Ankern auf dem Meeresgrund (3) aus oder hält es weiter oben in der Wassersäule verankert (4). Fische bleiben mit den Kiemen in den Maschen hängen. Je nach Zielart werden verschiedene Maschenweiten verwendet. Das Netz wird meist aus feinem Nylongarn gewebt, das unter Wasser fast unsichtbar ist. Oft werden mehrere Stellnetze hintereinander ausgebracht.

Treibnetze (auf Englisch Driftnets) sind in ihrer Funktion den Stellnetzen sehr ähnlich. Statt jedoch die Netze mit Bojen und Ankern in Position zu halten, werden Treibnetze hinter einem treibenden Schiff hergezogen. 1992 verboten die Vereinten Nationen Treibnetze mit über 2,5 Kilometern Länge, da sie oft zu Beifang an Meeressäugern und Seevögeln führten und bei Verlust im Wasser unkontrolliert weiterfischten, ein Phänomen, das als „Geisterfischerei“ bekannt wurde.

Wie bei allen anderen MSC-Bewertungen auch, wird bei Treibnetzen kontrolliert, wie die Fischer dem Verlust der Netze vorbeugen und wie hoch der anfallende Beifang ist.
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Wadennetze: Strandwade

Strandwaden eignen sich sowohl für küstennahe Bereiche als auch für das flache Wasser und man fängt mit ihnen Arten, die nahe des Gewässerbodens oder weiter oben in der freien Wassersäule leben.

Sie werden vom Strand oder vom Flussufer aus im Wasser ausgebracht. Das eine Ende der Strandwade verankern die Fischer am Ufer, mit dem anderen fahren sie auf das Gewässer hinaus. Dort drehen die Fischer um und fahren dann parallel zum verankerten Strandwadenflügel wieder zum Ufer zurück. Von dort aus ziehen sie die beiden Flügel der Strandwade gleichmäßig heran, was sie manuell oder auch mithilfe von hydraulischer Mechanik tun können.

Bevor das Netz das Ufer erreicht, ziehen die Fischer die Seiten zusammen, so dass sich das Netz rundherum schließt und der gefangene Fisch nicht entkommen kann.
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Reusen und Fallen

Fischfallen sind große stationäre Vorrichtungen, die Fische passiv fangen. Die Geräte können aus unterschiedlichsten Materialien (u.a. Holz, Bambus, Netzmaterial) bestehen und verschiedenste Formen haben. Von Netzen, Barrieren und Reusen, zu Fallen und Käfigen. Dabei haben sie gemein, dass sie Fische zurückhalten oder sie nach dem freiwilligen Hineinschwimmen am Entkommen hindern. Unterstützt werden kann dies durch den Einsatz von Ködern.

Eingesetzt werden sie häufig in flachen Gewässern in Küstennähe und Flussmündungen, aber auch in größeren Tiefen. Die Einsatzzeit kann dabei zwischen Tagen bis hin zu einer ganzen Saison variieren. Bei langfristigem Gebrauch werden sie regelmäßig kontrolliert, geleert und ggf. neu beködert. Gefangen werden verschiedenste Fisch- und Krebsarten, vor allem wandernde Spezies. Es handelt sich bei ihnen zwar um bodenberührendes Fanggerät, allerdings sind die Auswirkungen auf den Meeresboden aufgrund des stationären Einsatzes gering.

Quellen:
Reusen & Fallen - Fischbestände (fischbestaende-online.de)
Fisheries and Aquaculture - Fishing Gear Type - Pots (fao.org)
Fisheries and Aquaculture - Fishing Gear Type - Barriers, fences, weirs, etc. (fao.org)
Füllmenge
360 g
GTIN
4250073461659
Inverkehrbringer
followfood GmbH, Metzstr. 2, 88045 Friedrichshafen, MSC-C-50518, DE-ÖKO-006
ZUTATEN & NÄHRWERTANGABEN
Zutaten: 100% Wildlachs
Pro 100 g
Brennwert
426 kJ / 101 kcal
Fett
1,8 g
davon gesättigte Fettsäuren
0,4 g
Kohlenhydrate
0,0 g
davon Zucker
0,0 g
Eiweiß
21 g
Salz
0,10 g
AUFBEWAHRUNGS- & ZUBEREITUNGSEMPFEHLUNGEN
  • Backofen

    Umluft auf 180°C vorheizen, 3-5 Minuten garen.
  • Pfanne

    Beidseitig auf starker Stufe 2 Minuten braten.
  • Dünsten

    Beidseitig auf niedriger Stufe 3-5 Minuten dünsten.
followfood Fischfang Malediven

Unsere Fischerei-Richtlinien.

Wir bei followfood geben uns nicht mit dem Status quo zufrieden. Mit unseren Fischerei-Richtlinien gehen wir bewusst über bestehende Standards hinaus – wissenschaftlich fundiert, praxisnah und ambitioniert. Warum wir diesen Schritt gehen und wie verantwortungsvoller Fischfang heute schon aussehen kann, erfährst du hier.
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