• Hoher Proteingehalt
  • Salzarm
  • Mit Haut
  • Ideal für Pfanne & Grill
  • Fangfrisch verarbeitet
Beschreibung

Zander ist ein Raubfisch, der ursprünglich aus dem Norden und Osten Europas stammt. Heutzutage ist er aber in Süßgewässern in nahezu ganz Europa anzutreffen. Dabei bevorzugt er tiefere Seen, Flüsse oder brackige Küstengebiete. Aufgrund seiner ausgezeichneten Augen, die besonders gut an dunkle Umgebungen angepasst sind, findet man ihn häufig auch in trüberen Wasser.
Unser Zander wird einerseits im Peipussee gefischt, ein zwischen Estland und Russland gelegenes Binnengewässer. Seit 2017 besteht hier die MSC-Zertifizierung. Seit 2019 ist auch der Iriklinskoe See in Russland MSC-zertifiziert, unser Zander kann seit dem auch aus diesem Binnengewässer stammen. Wie der Iriklinskoe See MSC zertifiziert wurde könnt ihr in unserem Magazin-Beitrag nachlesen.

Produktinfos
Verkehrsbezeichnung
2–4 Zander Filets, mit Haut, portioniert, tiefgekühlt mit Wasserschutzglasur. Fangfrisch verarbeitet.
Wissenschaftliche Bezeichnung
Stizostedion lucioperca
FAO-Gebiet
Russland oder Estland (FAO 05)
Fangmethode

Reusen und Fallen: Fischrad

Fischräder (auch Fish Wheel) werden schon seit über hundert Jahren ausschließlich zum Lachsfang in Flüssen eingesetzt.

Die Körbe (1), meist zwei, manchmal auch drei, sind als Rad auf einem Floß befestigt, welches im Flussbett verankert ist, und drehen sich mit der Wasserströmung. Die Lachse werden auf ihrer flussaufwärts Wanderung aus dem Wasser geschöpft, wenn der Korb unter Wasser ist, und rutschen über eine Rampe (2) in die seitlichen Aufbewahrungsbecken (3), während der Korb sich durch die Luft dreht.

Der Einsatz dieser Fangmethode muss durch ein nachhaltiges Fischereimanagement reglementiert werden, da sie zwar sehr selektiv, aber auch sehr effektiv ist. Das Fischrad ist sehr schonend zu den Lachsen und wird daher in der jüngeren Vergangenheit auch für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt.
,

Wadennetze: Snurrewade

Bodennah lebende Fische wie Kabeljau oder Plattfische können mit Snurrewaden (Danish Seiners - SDN) gefangen werden.

Dazu werden die Fische umzingelt und in einen Netzbeutel getrieben, der dem des Grundschleppnetzes ähnelt. Im Vergleich zu einem Grundschleppnetz hat eine Snurrewade geringere Auswirkungen auf den Meeresboden, da keine Scherbretter eingesetzt werden und der Netzsack und die Schleppleinen nur kurz über den Boden geschleppt werden. Auch der Kraftstoffaufwand ist generell geringer als in der Grundschleppnetzfischerei.

(a) Die Fischer bringen zunächst eine Boje (1) aus, an der eine der beiden Schleppleinen (2) befestigt ist. Dann beschreibt der Kutter einen großen Kreis um die frei schwimmende Boje und legt das Netz (3) hinter den Fischen aus. Wieder bei der Boje angekommen, wird diese mit Hilfe der Schleppleine wieder auf den Kutter geholt.

(b) Während einer kurzen Vorwärtsfahrt zieht sich der Netzsack zusammen und

(c) kann samt Fischschwarm an Bord gehievt werden.
,

Kiemennetze und vergleichbare Netze

Unter Kiemennetz versteht man ein senkrecht im Wasser gehängtes Fangnetz. Man unterscheidet hier zwischen Stellnetzen und Treibnetzen:

Mit Stellnetzen (auch Stellnetz-Kiemennetz oder Set Gillnets - GNS) fängt man Arten, die nahe des Gewässerbodens, weiter oben in der freien Wassersäule oder auch an der Wasseroberfläche schwimmen, je nachdem in welcher Wassertiefe das Stellnetz fixiert wird. Stellnetze werden durch Leinen, an denen Schwimmer (1) und Gewichte (2) befestigt sind, wie ein Volleyballnetz senkrecht unter Wasser gehalten.

Je nachdem welche Fischart man fangen möchte, bringt man das Netz mit Hilfe von Ankern auf dem Meeresgrund (3) aus oder hält es weiter oben in der Wassersäule verankert (4). Fische bleiben mit den Kiemen in den Maschen hängen. Je nach Zielart werden verschiedene Maschenweiten verwendet. Das Netz wird meist aus feinem Nylongarn gewebt, das unter Wasser fast unsichtbar ist. Oft werden mehrere Stellnetze hintereinander ausgebracht.

Treibnetze (auf Englisch Driftnets) sind in ihrer Funktion den Stellnetzen sehr ähnlich. Statt jedoch die Netze mit Bojen und Ankern in Position zu halten, werden Treibnetze hinter einem treibenden Schiff hergezogen. 1992 verboten die Vereinten Nationen Treibnetze mit über 2,5 Kilometern Länge, da sie oft zu Beifang an Meeressäugern und Seevögeln führten und bei Verlust im Wasser unkontrolliert weiterfischten, ein Phänomen, das als „Geisterfischerei“ bekannt wurde.

Wie bei allen anderen MSC-Bewertungen auch, wird bei Treibnetzen kontrolliert, wie die Fischer dem Verlust der Netze vorbeugen und wie hoch der anfallende Beifang ist.
,

Wadennetze: Strandwade

Strandwaden eignen sich sowohl für küstennahe Bereiche als auch für das flache Wasser und man fängt mit ihnen Arten, die nahe des Gewässerbodens oder weiter oben in der freien Wassersäule leben.

Sie werden vom Strand oder vom Flussufer aus im Wasser ausgebracht. Das eine Ende der Strandwade verankern die Fischer am Ufer, mit dem anderen fahren sie auf das Gewässer hinaus. Dort drehen die Fischer um und fahren dann parallel zum verankerten Strandwadenflügel wieder zum Ufer zurück. Von dort aus ziehen sie die beiden Flügel der Strandwade gleichmäßig heran, was sie manuell oder auch mithilfe von hydraulischer Mechanik tun können.

Bevor das Netz das Ufer erreicht, ziehen die Fischer die Seiten zusammen, so dass sich das Netz rundherum schließt und der gefangene Fisch nicht entkommen kann.
Füllmenge
200 g
GTIN
4250073455146
Inverkehrbringer
followfood GmbH, Metzstr. 2, 88045 Friedrichshafen, MSC-C-50518, DE-ÖKO-006
ZUTATEN & NÄHRWERTANGABEN
Zutaten: 100% Zander
Pro 100 g
Brennwert
334 kJ / 79 kcal
Fett
0,8 g
davon gesättigte Fettsäuren
0,2 g
Kohlenhydrate
0,0 g
davon Zucker
0,0 g
Eiweiß
18 g
Salz
0,10 g
AUFBEWAHRUNGS- & ZUBEREITUNGSEMPFEHLUNGEN
  • Backofen

    Umluft auf 180 °C vorheizen, 7–10 Minuten garen.
  • Pfanne

    Auf mittlerer Stufe beidseitig 6–9 Minuten braten.
  • Topf

    Auf niedriger Stufe 10–12 Minuten garen.

Filets auftauen, waschen, trockentupfen und würzen. Nur in durchgegartem Zustand genießen.

followfood Fischfang Malediven

Unsere Fischerei-Richtlinien.

Wir bei followfood geben uns nicht mit dem Status quo zufrieden. Mit unseren Fischerei-Richtlinien gehen wir bewusst über bestehende Standards hinaus – wissenschaftlich fundiert, praxisnah und ambitioniert. Warum wir diesen Schritt gehen und wie verantwortungsvoller Fischfang heute schon aussehen kann, erfährst du hier.
Zu den followfood Fischerei-Richtlinien ⬈

DU FINDEST UNSERE PRODUKTE AUCH HIER

followfood Bio Company
Kaufland Logo
Alnatura Logo
Tegut Logo
Edeka Logo
Rewe Logo
2560px Rossmann Logo
followfood Dennree
followfood Bio Markt Badge 100mm
Dm Logo